Landeshauptstadt Mainz Direkt zum Inhalt
Die Wiederherstellung eines Auwaldes in Laubenheim, die Renaturierung des Wildgrabentals, der Natur-Spielplatz Köppelstraße in Mombach (S. 13), die Bewirtschaftung des Lennebergwaldes und das Miteinander von Denkmalschutz und Naturschutz auf der Zitadelle Mainz sind ausgewählte Beispiele, die bundesweit zur Nachahmung anregen sollen.
Umweltdezernentin Katrin Eder erläutert: „Die Projekte haben gemeinsam, dass sie Tieren und Pflanzen wertvollen Lebensraum bieten und gleichzeitig den Bürgern aufgrund der Frischluftproduktion sowie des Erlebnis- und Erholungswerts von großem Nutzen sind.“ Beispielhaft ist auch die Vielzahl der Akteure, die mit der Umsetzung befasst waren. „Hier haben Umweltamt, Bauamt, Gebäudewirtschaft Mainz, Amt für Jugend und Familie, Wirtschaftsbetrieb und Forstrevier ganze Arbeit geleistet!“ lobt die Dezernentin.
Die im November erschienenen Broschüren „Natur in Städten und Gemeinden schützen, fördern und erleben“ sowie „Umweltgerechtigkeit & Biodiversität“ stellen Beispielprojekte des Naturschutzes aus ganz Deutschland dar. 124 teilnehmende Kommunen haben sie im Rahmen des Wettbewerbs „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ eingereicht.
Mainz hatte im Wettbewerb einen respektablen 20. Platz erzielt und ist in den Broschüren mit überdurchschnittlich vielen Projekten vertreten. „Dies zeigt, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist“ so Umweltdezernentin Eder, „allerdings darf sich Naturschutz nicht nur auf Leuchtturmprojekte beschränken, sondern muss noch stärker als bisher zu einer Selbstverständlichkeit und Querschnittsaufgabe werden. Denn ein lebenswertes Mainz, das gibt es nur mit intakter Natur!“
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