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Umweltinformation: Gentechnisch veränderte Organismen, Viren und Gene

Zu sehen sind Laborgeräte und GlaskolbenSeit April 2004 gibt es eine Kennzeichnungsvorschrift für Lebens- und Futtermittel. Danach gilt: Lebens- und Futtermittel, Zutaten und Zusatzstoffe, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten, aus solchen bestehen oder daraus hergestellt werden, müssen zugelassen sein und mit der Aufschrift „gentechnisch verändert“ oder „aus gentechnisch verändertem … hergestellt“ gekennzeichnet werden.

Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind Fleisch, Eier, Milchprodukte und mit Hilfe genetisch veränderter Bakterien hergestellte Produktzusätze. Ebenso Enzyme, Zusatzstoffe und Aromen, da sie im rechtlichen Sinne nicht als Lebensmittel gelten.
Bei Produkten, die aus biologischem Anbau kommen, sind gentechnische Veränderungen nicht erlaubt.

In Deutschland ist für den Vollzug des Gentechnikgesetzes das Bundesamt für Naturschutz zuständig. Neben dem nationalen Gentechnikgesetz (GenTG bilden unter anderem die EU-Regelungen wie die Verordnung über Lebens- und Futtermittel (VO 1829/2003/EG) sowie die Verordnung über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organismen (1830/2003/EG) die rechtliche Grundlage der Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen.


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