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Mainzer Museumsnacht am 15. Juni 2013, 18 bis 1 Uhr

Mainzer Museumsnacht am 15.6.2013.

Resümee:Wahrer Besucheransturm bei 9. Mainzer Museumsnacht: Rund 14.000 Besucher am Samstag dabei

So viele Menschen kamen noch nie zur Mainzer Museumsnacht: Rekordverdächtige 14.000 Besucherinnen und Besucher waren bei der neunten Ausgabe des nächtlichen Kulturereignisses in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Mainz unterwegs. Alle 44 teilnehmenden Institutionen vermeldeten einen wahren Ansturm auf ihre Häuser: Insgesamt wurden fast 48.000 Einzelbesuche gezählt.

„Diese Zahlen sind überwältigend und eine absolute Bestätigung für die herausragende Arbeit, die in den Mainzer Museen und Kulturinstitutionen geleistet wird“, sagte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, der während der Museumsnacht unterwegs war und viele Institutionen besuchte. „Besonders beeindruckt hat mich die gelöste Stimmung in der gesamten Stadt, das spezielle Museumsnacht-Gefühl vieler engagierter Mitwirkender an allen Stationen. Überall waren Menschen mit Programmheft und Bändchen unterwegs und haben das vielfältige Angebot genutzt.“ Neben den großen Museen besuchte Ebling auch zahlreiche Galerien und Ateliers junger Künstler: „Die Kunstszene wächst, dies gut Mainz gut und es lässt sich Vieles entdecken. Hausragende Termine wie die Museumsnacht machen diese Szene für alle sicht- und erlebbar - das ist enorm wichtig.“

Kulturdezernentin Marianne Grosse verwies in ihrer Bilanz besonders auf das Kinder- und Jugendprogramm. „Es war richtig, in diesem Jahr den Programmschwerpunkt gezielt für Familien, Kinder und Jugendliche zu gestalten“, so die Dezernentin. „Bereits vor dem offiziellen Startschuss der Museumsnacht war in den Häusern schon richtig viel los. Einige Museen mussten im Laufe des Abends sogar spontane Zusatztermine von Kinderführungen und Lesungen ins Programm nehmen - so groß war der Andrang.“ Die hohen Besucherzahlen belegten das weiterhin ungebrochene Interesse am Format der Mainzer Museumsnacht. „Dennoch bin ich weiterhin davon überzeugt, dass wir mit einem überarbeiteten Konzept eine noch höhere Aufmerksamkeit erreichen werden, und für die Arbeit daran nehmen wir uns jetzt ein wenig Zeit. Ich freue mich schon auf die Geburtstagsausgabe der Museumsnacht: die Zehnte, dann im Jahre 2015“, sagte die Kulturdezernentin.

Auch organisatorisch lief bei der neunten Auflage der Museumsnacht alles rund. „Es gab keine Schwierigkeiten und keine Pannen - das ist außergewöhnlich für eine solche Veranstaltung“, sagte Projektleiter Jan-Sebastian Kittel. „Das verdanken wir zu einem großen Teil der eingespielten Kommunikation zwischen den Häusern und uns. Der besondere Dank gilt daher primär den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Kulturamt und die Institutionen in der Nacht unterstützt haben und einen erheblichen Anteil am reibungslosen Verlauf hatten.“

Die Konzentration auf 44 Institutionen und die starke inhaltliche Ausrichtung der Programme in den Häusern sei richtig und wichtig gewesen, so Kittel: „So ist ein lebendiges Zusammenspiel zwischen etablierten Museen, freischaffenden Künstlern, Galerien und jungen Initiativen entstanden. Die erfreulichen Besucherzahlen sind eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und machen uns alle sehr glücklich. Natürlich hatte das perfekte Wetter seinen Anteil daran - aber das hatten wir uns nach den verregneten Museumsnächten der letzten Jahre auch verdient…“
Als wahre Besuchermagneten erwiesen sich in der neunten Mainzer Museumsnacht erneut die „fünf großen Museen“, unter denen das Gutenberg-Museum herausragte:
Das Programm aus „1001 Nacht“ mit orientalischen Märchen, Tanz und Mitmachaktionen zog 5687 Einzelbesucher an - Rekord. Aber auch im Naturhistorischen Museum, in dem sich diesmal alles um die Mongolei drehte, und im Landesmuseum bei der Römer-Ausstellung war mit 4600 bzw. 3500 Besuchern viel los. In den Galerien und Ateliers in Altstadt und Bleichen-Viertel war der Andrang zwischen 18 und 1 Uhr ebenfalls kontinuierlich hoch, die Galerie Lehnert und die Galerie Mainzer Kunst beispielsweise zählten jeweils mehr als 1000 Besucher.

Kontakt

Projektleitung:
Jan-Sebastian Kittel
Kulturdezernat
Tel. 06131/12-36 55


Pressekontakt:
Ralf Peterhanwahr
Tel. 06131/12-22 20