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Teil einer mittelalterlichen Urkunde aus dem Archiv nebst Lupe und Kordel.
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SchUM-Weltkulturerbeantrag

Stadtarchiv in Projektgruppe zur Vorbereitung des SchUM-Weltkulturerbeantrages

Im Hochmittelalter waren die drei jüdischen Gemeinden Speyer, Worms und Mainz eng miteinander verflochten und unter dem Akronym 'SchUM' (Schpira – Warmaisa – Magenza) überregional bekannt. Die Rabbiner der drei Städte versammelten sich seit dem Ende des 12. Jahrhunderts auf Synoden, wo sie Beschlüsse zum Zusammenleben in den Gemeinden fassten, die autoritativ wirkten und für die Entfaltung jüdischen Lebens in Mitteleuropa eine herausragende Bedeutung erlangten. Bis heute kommen Besucher aus der jüdischen Welt in diese Städte auf der Suche nach jüdischen Traditionen und Zeugnissen sowie dem Wirken der damaligen Gelehrten.

In enger Abstimmung mit den drei Städten, den jüdischen Gemeinden sowie Fachwissenschaftlern verfolgt das Land Rheinland-Pfalz das Ziel, die SchUM-Städte in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufnehmen zu lassen.

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