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Neue Stadtdruckerin Franca Bartholomäi

„Das Holz hat seine Fasern, seinen eigenen Willen, das ist das Schöne“

Mit großer Mehrheit hat die Preisjury die in Halle lebende Künstlerin Franca Bartholomäi zur 19. Mainzer Stadtdruckerin 2016/2017 gewählt. Sie ist die erste Stadtdruckerin, die nicht in der Gutenberg-Stadt geboren wurde. Nach einer Satzungsänderungen müssen Preisträger keinen biografischen Bezug zur rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mehr aufweisen.

Franca Bartholomäi hat in der nationalen Grafikszene einen hervorragenden Namen. Ihre Arbeiten in der klassischen Technik des Holzschnitts sind meisterhaft und in höchster Präzision ausgeführt und in Zusammenhang mit einer ausdrucksvollen und zeitgenössischen Bildsprache.

Franca Bartholomäi erhielt bereits Stipendien für das Virginia Center for the Creative Arts (2003) und der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für das „International Studio and Curatorial Programm“ in New York (2006), gewann 2009 eine Ausschreibung für die Gestaltung verwaister Bildflächen am Katharinenaltar des Magdeburger Doms und heimste 2012 den Förderpreis der Merkel Collection & Foundation sowie ein Jahr später den Landeskunstpreis Sachsen-Anhalt ein. An der Kunsthochschule in Halle ist die freischaffende Künstlerin inzwischen als Dozentin tätig.

Seit dem Jahre 1987 bereits verleiht die Landeshauptstadt Mainz den Stadtdruckerpreis. Damit werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihrem druckgrafischen Werk die Bedeutung von Mainz als Gutenberg-Stadt unterstreichen. Mit dem Mainzer Stadtdruckerpreis werden Grafikerinnen/Grafiker, Pressendruckerinnen/Pressendrucker und Typographinnen/Typographen geehrt, die sich in besonderem Maße um die Weiterentwicklung verschiedener Aspekte der Druckgrafik verdient gemacht haben.

Eine Einzelausstellung von Franca Bartholomäi im Gutenberg-Museum ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.