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Farbenfrohes Kunstprojekt bei der Mainzer Museumsnacht.
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  3. Catrin Collisi erhält den „Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstler und Künstlerinnen“

Catrin Collisi erhält Förderpreis

Die Jury hat entschieden: Den mit 5000 Euro dotierten „Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstler und Künstlerinnen“ der Landeshauptstadt Mainz 2016 erhält die Mainzer Künstlerin Catrin Collisi.

In einer gemeinsamen Ausstellung hatten sich Catrin Collisi (Mainz), Gaby Peters (Dortmund), Paul Schuseil (Mainz) und Julia Lia Walter (Berlin) mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Positionen der Jury gestellt. Diese entschied sich schließlich einstimmig dafür, Catrin Collisi mit dem Preis auszuzeichnen.

In der Jurybegründung heißt es:

„Die höchst ausgefeilte Malweise der 1988 geborenen Künstlerin setzt souverän eine große Tradition reiner Malerei fort, wie sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Die in der Ausstellung zum Förderpreis […] zu sehenden Bilder verdeutlichen den stetigen Entwicklungsprozess, den die Malerin in den letzten Jahren durchlaufen hat ebenso wie sie zugleich deren künstlerisches Potential aufscheinen lassen. Dabei zeigte sich die Jury beeindruckt von der großen Ernsthaftigkeit und Intensität mit der Collisi in einer experimentellen, vielschichtigen Arbeitsweise die unterschiedlichen Eigenschaften von Farbe erforscht: ihre Ausdehnung, Helligkeit oder Dunkelheit, ihre Transparenz oder Dichte. Die Leinwände zeigen den Malprozess als eine körperliche Aneignung, bei der die Spur des Farbauftrags als Geste stehen und nachvollziehbar bleibt. Materiale Flächigkeit und lichtfarbige Räumlichkeit treten in ein Wechselspiel, das Malerei zu einem Weltverstehen im Visuellen verdichtet.“

Kulturdezernentin Marianne Grosse überreicht den Preis bei der feierlichen Preisvergabe am Freitag, 16. Dezember 2016, 18 Uhr, im Foyer des Mainzer Rathauses.

Die Werke aller Kandidatinnen und Kandidaten sind dann noch bis einschließlich 7. Januar 2017 in der Rathausgalerie zu sehen.

Die Jury: Kulturdezernentin Marianne Grosse mit Mitgliedern der Stadtratsfraktionen, des städtischen Beirats für Fragen der Bildenden Kunst und zwei auswärtige Künstler.