Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche
Suche
Kopfillustration
Bild in voller Höhe anzeigen Bild in halber Höhe anzeigen
Sie befinden sich hier:
  1. Leben & Arbeit
  2. Grün, Umwelt- und Naturschutz
  3. Energie und Klimaschutz
  4. Grüne Hausnummer

Die Grüne Hausnummer

Die Auszeichnungsplakatte "Grüne Hausnummer"
© Grün- und Umweltamt

Jährlich wird die "Grüne Hausnummer" durch Umweltdezernentin Katrin Eder verliehen. Diese Auszeichnung für vorbildliches und umweltfreundliches Bauen und Wohnen kann sowohl von privaten Hausbesitzern, als auch von Firmen und Institutionen erworben werden. Die "Grüne Hausnummer" berücksichtigt sowohl Maßnahmen zum Energiesparen, als auch die Auswahl der Baumaterialien und die Gebäudeausstattung, den Strom- und Wasserverbrauch und die Gartengestaltung. "Es gibt viele Beispiele für nachhaltiges Bauen in Mainz, diese wollen wir gerne als Vorbilder für andere hervorheben", erklärt Katrin Eder.

Der Bewerbungsschluss ist immer zum 30. Juli. Hausbesitzer, die die Kriterien erfüllen, erhalten ihre eigene Hausnummer als (grünes) Emailleschild und können dieses weithin sichtbar an ihrem Haus anbringen – neben der bisherigen Hausnummer oder stattdessen.

Der Kriterienkatalog umfasst Fragen nach der Bauweise, Energie-, Wasser- und Stromverbrauch, den verwendeten Materialien, aber auch die Gestaltung von Grünflächen und des Grundstücks. Bewerbungsunterlagen erhalten interessierte Mainzer Hausbesitzer bei den Ortsverwaltungen und im UmweltInformationsZentrum der Landeshauptstadt Mainz. Sie stehen auch als Download am Ende dieser Seite zur Verfügung.

Die bisherigen Auszeichnungen

Ein rotes Haus mit naturnahem Garten.
© Grün- und Umweltamt

Haus Petra Ziegler und Jochen Schraut

Mainz–Oberstadt 2014

Das Wohnhaus im Schlesischen Viertel ist eines von vielen "Franzosenhäusern", die nach dem Krieg errichtet wurden. Es wurde 1998 grundlegend saniert und umgebaut: die große Glasfassade öffnet das Haus zum Garten. Für die energetische Qualität sorgen eine Dreifach-Verglasung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung und die nachträgliche Fassaden- und Dachdämmung mit Zelluloseflocken. Die alte Bausubstanz (Holzböden, -treppen und -türen) im Inneren wurde erhalten. Der Garten ist naturnah mit vielen einheimischen Gehölzen gestaltet.

Flachdachhaus mit Wiese
© Grün- und Umweltamt

Haus Julia und Jochen Aschinger

Mainz-Gonsenheim 2014

Das Holzhaus wurde 2011 in Passivhausbauweise errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung. Der Endenergiebedarf ist mit 14,9 kWh/qm*a zertifiziert. Auf dem Dach ist eine große PV-Anlage mit 6,6 kWp Leistung installiert, die auch das Elektroauto der Familie auflädt. Im Unterschied zu vielen Gärten des Neubaugebiets wurde auf eine naturnahe Gestaltung geachtet: auf dem geschwungenen kleinen Erdwall wachsen viele einheimische Rosengehölze als Hecke. Großstauden bieten Vögeln und Insekten Nahrung. Auf dem bunten Kräuterrasen können die Kinder toben.

Blick durch den Garten auf das Haus.
© Grün- und Umweltamt

Haus Gaby und Michael Grünert

Mainz-Hechtsheim 2013

Das Reihenhaus aus den 80er Jahren ist das einzige in weitem Umfeld mit einem begrünten Flachdach. Die extensive Begrünung wurde nachträglich 1994/95 errichtet und die Wärmedämmung des Daches mit Mineralwolle deutlich verstärkt. 2009 wurde eine Photovoltaikanlage von 3,15 kWp integriert. 3-fach verglaste Wärmeschutzfenster trugen mit dazu bei, dass der Heizwärmebedarf unter 90 kWh/qm*a liegt. Das kleine Gartengrundstück wird mit Regenwasser bewässert. Ein kleiner Gartenteich, Nistkästen für Vögel und Insekten, Eigenkompostierung und weitgehend heimische Gehölze und Hecken zeigen, dass hier ein kleines Naturparadies besteht.

Blick auf ein Haus und Garten
© Grün- und Umweltamt

Haus Beate Körsgen

Mainz-Bretzenheim - 2013

Das Haus aus dem Jahr 1961 ist mit einer nachträglichen Wärmedämmung von 16 cm mit teilweiser Holzverschalung versehen. Dabei wurde auf natürliche Dämmstoffe geachtet: Hanf in Verbindung mit Holzweichfaserplatten. Das Dach wurde mit Zellulosefasern gedämmt und die Fenster erhielten eine Wärmeschutzverglasung. Die 4,8 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert mehr Strom, als im Haus verbraucht wird. Beim Innenausbau wurde sehr viel Wert auf natürliches Material gelegt. Der Garten besitzt eine naturnahe Gestaltung mit Heckenstrukturen, Obstbäumen und einer Wildwiese. Durch Totholzhaufen und Steinhaufen bestehen Rückzugsmöglichkeiten für Tiere.

Weitere Auszeichnungen

2011

  • Don Bosco Haus - Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Diözese Mainz (Hartenberg-Münchfeld)
  • Familie Annemarie und Karl Schumacher (Mainz-Oberstadt)
  • Familie Uwe Wagner (Mainz-Gonsenheim)
  • Familie Birgit Schößwender und Christoph Albuschkat (Mainz-Mombach)

2009

  • Dr. Bernadette Gresch-Merz und Dr. Norbert Merz (Mainz-Mombach)
  • Familie Angelika und Norbert Nichell (Mainz-Laubenheim)
  • Familie Cornelia und Steffen Reister (Mainz-Gonsenheim)

2008

  • Familie Barbara und Dr. Felix Leinen (Mainz-Hechtsheim)
  • Familie Martina Anker-Frank und Stephan Frank (Mainz-Gonsenheim)

2006

  • Familie Inge Eggert und Dr. Carl Ehring-Eggert (Mainz-Gonsenheim)

2005

  • Praxis Michael Schlechtriemen (Mainz-Gonsenheim)
  • Familie Gerhard und Brigitte Krembs (Mainz-Hechtsheim)
  • Familie Dr. Susanne Wanner und Olaf Prawitt (Mainz-Bretzenheim)
  • Familie Andrea Schwarz und Matthias Gill (Mainz-Ebersheim)
  • Familie Petra und Alexander Theden (Mainz-Oberstadt)
  • Familie Ingrid und Wolfgang Pannhorst (Mainz-Oberstadt)
  • Firma Sigurd Spielmann GmbH (Mainz-Mombach)