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Hier schreibt Michael Ebling

Zukunftsorientierter Wissenschaftsstandort

Spätestens seit dem Gewinn des Titels "Stadt der Wissenschaft 2011" ist ins öffentliche Bewusstsein gerückt, dass die Universitätsstadt Mainz nicht nur mit Fußball und Fastnacht, sondern auch mit Forschung und Wissenschaft zu begeistern vermag. Dank der hier ansässigen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschenden Museen ist Mainz der größte Wissenschaftsstandort in Rheinland-Pfalz.

Insbesondere die Johannes Gutenberg-Universität Mainz genießt als internationale Forschungsuniversität weltweite Anerkennung. Forschen, Studieren, Leben – der Gutenberg-Campus ist ein Ort lebendiger akademischer Kultur. Er bietet aber auch vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung der Freizeit. Ich selbst durfte zu meinen Studienzeiten die Vorzüge des Mainzer Campus-Flairs erleben und genießen.

Die zu Gutenbergs Zeiten gegründete Mainzer Universität feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag nach Wiedereröffnung durch die französische Besatzungsmacht im Jahre 1946. Grund genug der Mainzer Universität im Rahmen meiner diesjährigen Sommerreise einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Johannes Gutenberg-Universität, Professor Dr. Wolfgang Hofmeister, und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürger informierte ich mich im Rahmen eines Rundgangs über das Campusgelände über dessen dynamische Entwicklung. Die vielen Bauprojekte zeigen, dass sich der Campus im Umbruch befindet, um weiterhin dem Anspruch als zukunftsorientierter Wissenschaftsstandort gerecht zu werden.  

Das Land Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren damit begonnen, den Gutenberg-Campus und den Campus der Universitätsmedizin Mainz baulich grundlegend zu erneuern. Zahlreiche Neubau- und Sanierungsmaßnahmen wurden in den letzten Jahren in Angriff genommen. Insgesamt sollen bis 2020 Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro abgeschlossen werden.

Besonders beeindruckt haben mich die vielen energieeffizienten Neubauten, die derzeit auf dem Campus entstehen. Ein Vorzeigeprojekt ist der Neubau für die Sozialwissenschaften – das Georg Forster-Gebäude. Hier trifft moderne Architektur auf energieeffiziente Bauweise. Der Neubau wurde als Energiesparhaus konzipiert. Die Studierenden können hier in einem hellen, modernen und ressourcenschonenden Gebäude ihre Lehrzeit verbringen.

Ein wichtiges - und schon von weitem sichtbares Projekt – stellt die Runderneuerung des Inter I zum Medienhaus Mainz dar. In dem neuen Medienhaus werden die bislang im Stadtgebiet auf  sieben Standorte verteilten Institutionen der Medienforschung der Johannes Gutenberg-Universität und der Hochschule Mainz zentral zusammengeführt, es wächst also „zusammen, was zusammen gehört“. Damit wird eine herausragende Plattform geschaffen, um die Berufs- und Ausbildungsprofile im Medienbereich zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Hier entsteht sozusagen die Nachwuchsschmiede der Medienstadt Mainz – dies ist von großer Bedeutung, da in der Landeshauptstadt bereits heute jeder siebte Job im Medienbereich angesiedelt ist.

Am Ende des Rundgangs konnte ich zufrieden feststellen, dass die Uni Mainz alle Weichen gestellt hat, um auch künftig zukunftsfähig zu bleiben! Wenn die zahlreichen Bauprojekte abgeschlossen sind, sorgen moderne Gebäude und technische Ausstattungen dafür, dass die nächsten Generationen wissenshungriger Studenten in der Landeshauptstadt Mainz optimale  Rahmenbedingungen für ihre Studienjahre vorfinden: Mainz bleibt auch in den nächsten Jahrzehnten ein zukunftsorientierter Wissenschaftsstandort und die vielen großen und kleinen Firmen in und um Mainz können sich bei dieser erfolgreichen Ausbildungsschmiede auch in den nächsten Jahren auf zukünftige Fachkräfte freuen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Studierenden und allen Lehrenden ein gelungenes anstehendes Wintersemester.

Ihr

Michael Ebling

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Videokolumne von Oberbürgermeister Michael Ebling / Datenschutzhinweis zur Videonutzung siehe www.mainz.de/datenschutz© Landeshauptstadt Mainz