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Hier schreibt Michael Ebling

Wirtschaftlich, Sozial und Ökologisch in eine gute Zukunft

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit einen ersten Ausblick auf die Themen und Aufgaben des kommenden Jahres zu werfen.

Ich bin überzeugt, dass es uns auch weiterhin gelingt Mainz erfolgreich in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht in eine gute Zukunft zu führen.

Die größte Herausforderung der kommenden Jahre ist und bleibt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Als Schwarm- und Wissenschaftsstadt ist Mainz als Wohnort beliebt. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner und damit der Bedarf an Wohnraum nehmen kontinuierlich zu. Mainz benötigt deshalb deutlich mehr Wohnraum. Bis 2020 sollen deshalb 6.500 neue Wohnungen in der Landeshauptstadt geschaffen werden.

Das im Mai 2016 vorgestellte Konzept „Wohnen in Mainz“ gibt erstmals einen Gesamtüberblick über Entwicklungen, Projekte, Instrumente und Perspektiven für das Wohnen in der Landeshauptstadt. Die Stadt Mainz bringt in den kommenden Jahren erfreulicherweise viele große Wohnbauprojekte auf den Weg.

Mit dem Heiligkreuz-Viertel ist 2016 ein großes Projekt zum Wohnungsbau aufs Gleis gesetzt worden – allein hier entstehen 2.000 Wohneinheiten auch für die kleineren Geldbörsen. Ich gehe davon aus, dass noch vor der Sommerpause 2017 der Bebauungsplan Rechtskraft erlangt.

Mit dem Wachstum der Landeshauptstadt Mainz wachsen erfreulicherweise auch die Kinderzahlen. Dies stellt uns jedoch in den kommenden Jahren vor eine wirklich große Herausforderung; sowohl in der Schulentwicklungsplanung als auch für den Ausbau unseres Betreuungsangebotes in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege. So werden wir im kommenden Jahr die Weichen für den Ausbau von Grundschulen und weiterführenden Schulen stellen müssen, um den wachsenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt in 2017 wird die Suche nach geeigneten Standorten für unsere Kindertagesstätten und nach qualifiziertem Personal, die unser bedarfsgerechtes und vielfältiges Angebot an Tagesbetreuung sichern, sein.

Mit den Fördermitteln des kommunalen Investitionsprogramms "KI 3.0" hat sich eine Finanzierungsmöglichkeit ergeben, die die Stadt gerne im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen nutzt. Nach dem bisher erfolgreich begonnenen Beteiligungsprozess werden wir im kommenden Jahr die Planungen für die Sanierung beziehungsweise den Neubau der Bürgerhäuser Hechtsheim, Finthen und Lerchenberg weiter vorantreiben und mit der ersten Umsetzung von Maßnahmen beginnen. Das freut mich, da die Bürgerhäuser für das soziale, gesellschaftliche und kulturelle Leben in den Stadtteilen enorm wichtig sind. Nach Aschermittwoch werden also die Abrissbagger Richtung Finthen und Hechtsheimer Bürgerhäuser rollen. Sie werden willkommen sein.

Auch die anstehende Renovierung der Rheingoldhalle aus Mitteln des kommunalen Investitionsprogramms ist für Mainz von enormer Bedeutung. Denn die Nachfrage für Tagungen und Kongresse in Mainz ist ungebrochen hoch. Bei den Übernachtungszahlen steht Mainz unangefochten an der Spitze in Rheinland-Pfalz.

In der Kultur werden wir weiterhin und Schritt für Schritt das Gutenberg-Museum und das Naturhistorische Museum zukunftsfähig machen. Angesichts der jährlichen Besucherzahlen in beiden Häusern sind die Haushaltsmittel für die Erweiterung der beiden Einrichtungen gut investiertes Geld.

Ich freue mich, dass im kommenden Jahr die Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzepts Innenstadt weiter voranschreitet und wir Maßnahmen zur Stärkung und Entwicklung der Mainzer Innenstadt umsetzen können. Im Frühjahr beginnen die Umbaumaßnahmen in der Bahnhofstraße. Ich bin sicher, dass es uns gelingt, die Innenstadt damit attraktiver für Fußgänger zu machen.

Wie es sich für uns Meenzer gehört steht zum Jahresbeginn zunächst die Fastnachtskampagne an. Lassen Sie uns gemeinsam im Saal und uff de Gass ausgelassen und friedlich die 5. Jahreszeit feiern. Egal ob Sonne, Regen oder Schnee: wir werden der Republik beweisen, dass Optimismus und Lebensfreude bei uns in Mainz zuhause sind.

Doch bevor wir die Narrenkapp aufsetzen wünsche ich Ihnen erst mal ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2017.

Ihr Michael Ebling