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Reisebericht: Bürgerreise nach Israel

Im November 2017 führte die Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Mainz in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz eine Bürgerreise nach Israel durch. Anlass war unter anderem das Jubiläum der 30-jährigen Städtepartnerschaft Mainz-Haifa. Die Gruppe erfuhr mehr über Land, Kultur und Leute.

Haifa war einst der "sichere Hafen" auch für viele verfolgte und vertriebene Mainzer jüdische Bürger. Hier fanden sie eine neue Heimat. Heute ist die Hafenstadt das Wirtschaftszentrum im Norden Israels und mit zahlreichen gemeinsamen Interessen und Projekten mit Mainz verbunden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Jockel-Fuchs-Tagesstätte in Haifa, das im  Frühjahr 1987 durch den damaligen Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs eingeweiht wurde. Vor einem Jahr wurde das Seniorenheim bei den Waldbränden von Flammen erfasst und brannte aus. Auf Kosten der Stadt Haifa und einer privaten Stiftung in Israel wurde es umfassend renoviert und ist nun wieder in Betrieb, so der ehemalige Israel-Korrespondent des ZDF, Dietmar Schulz. Jetzt wurde das Seniorenheim in Anwesenheit des Oberbürgermeisters von Haifa, Yonah Yahav, offiziell wiedereröffnet.

Während das Jockel-Fuchs-Heim in neuem Glanz erstrahlt, ist die ebenfalls von Mainz geförderte "Magenza-Bibliothek" in Haifa weiterhin eine Ruine. Die Bibliothek ist vor sechs Monaten aufgrund eines elektrischen Kurzschlusses ausgebrannt. Ein Teil der Bücher konnte gerettet werden und wird nun restauriert. Die Stadt Haifa, so wird im Rathaus betont, sei grundsätzlich bemüht, die "Magenza-Library" zu erhalten. Die Stadt Mainz wird eine größere Anzahl von deutschsprachigen Büchern nach Haifa schicken.

Neben dem Seniorenheim und der Bücherei wird auch das Jugendzentrum "Beit Magenza" in Haifa von der Stadtverwaltung in Mainz unterstützt.

Auf der Reise führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch noch weitere Gespräche mit kompetenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien sowie Religionsvertretern, die ihnen Einblicke in die komplexe israelische Gesellschaft vermittelten. Neben Haifa waren Akko, der See Genezareth, Jerusalem und Tel Aviv weitere Stationen der Reise.