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Corona Verhaltenstipps
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Ein Wort an die Bürgerinnen und Bürger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir alle sind in den vergangenen Wochen, voller Hoffnung in den Alltag gestartet: Die Mainzer Schulen und Kitas sind zum Normalbetrieb zurückgekehrt und viele Berufstätige sind aus dem Homeoffice wieder zurück ins Büro gewechselt. Auch die lokale Wirtschaft, die Geschäfte und die Gastronomie haben in den vergangenen Wochen alles dafür getan, dass die Menschen in ihrer Stadt wieder ausgehen und einkaufen können – fast so, wie sie es vor der Corona-Pandemie gewohnt waren.

Bei aller Hoffnung auf Normalität wussten wir aber die gesamte Zeit: Wir müssen weiter sehr vorsichtig sein. Die steigenden Zahlen zu Beginn der kalten Jahreszeit haben das mehr als verdeutlicht. Wir leben noch immer in einer Pandemie. Wir müssen uns weiter an die AHA-Regeln halten. Wir müssen unsere Kontakte reduzieren. Denn am Ende haben wir es in der Hand, durch unser Verhalten die Infektionszahlen niedrig zu halten und so viel Normalität wie möglich zu bewahren.  Die Stadtverwaltung Mainz setzt in enger Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Gesundheit, Wirtschaft und Politik alles daran, sich auf denkbare Szenarien vorzubereiten.

Die wichtigste Unterstützung im Kampf gegen Corona aber sind Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger! Wir müssen die Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus und die Fortschritte der vergangenen Monate hin zu mehr Normalität gemeinsam verteidigen. Daher meine Bitte an Sie: Beachten Sie weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln. Sie bleiben oberste Bürgerpflicht für uns alle! Denn nur so schützen wir uns selbst und unsere Familien sowie die Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung besonders gefährdet sind, vor einer Ansteckung. Sich an die Regeln zu halten, ist also nicht nur Gesundheitsschutz, sondern auch ein Akt der Solidarität. Ergänzen Sie die AHA-Regeln in dieser Zeit zudem um das „L“ für Lüften. Regelmäßiges Stoßlüften ist gerade jetzt, wo wir uns öfter mit anderen Menschen in Innenräumen aufhalten, eine der wichtigsten Maßnahmen. Und reduzieren Sie Kontakte, wo es möglich ist.

Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Zeiten so zu bewältigen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Schließlich gefährdet die Corona-Pandemie ja nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährdet auch unsere Wirtschaft, unser Kulturleben und unser soziales Miteinander. Wir müssen daher alles dafür tun, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dafür braucht es klare Regeln und Vorgaben. Dafür braucht es aber auch kreativen Geist und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Mainzerinnen und Mainzer haben schon oft bewiesen, dass sie genau das können: anpacken, füreinander da sein, den Mut nicht verlieren!

An dieses "Mainz-Gefühl" appelliere ich jetzt wieder: Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen für unsere Stadt und für unsere Mitmenschen!

Ihr

Michael Ebling

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz

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