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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, …

Mainz und seine neue Ehrenbürgerin und seine zwei neuen Ehrenbürger verbindet eine besondere Beziehung, oder?

Vielleicht gibt es für eine Stadt kein größeres und selteneres Glück, als wenn sie dank der Menschen, die sie „Heimat“ nennen, der Welt etwas schenken kann, das diese Welt zum Besseren verändert und das neben den Namen ihrer großen Persönlichkeiten im Gedächtnis der Welt auch mit dem Namen dieser Stadt verbunden sein wird.

Mainz ist dieses Glück dank seiner neuen Ehrenbürgerin und seiner neuen Ehrenbürger, Professorin Özlem Türeci, Professor Uğur Şahin und Professor Christoph Huber, zum zweiten Mal in seiner Geschichte – nach Johannes Gutenbergs Erfindung – zuteilgeworden. Dank ihrer Arbeit ging aus Mainz Hoffnung um die Welt, konnten unzählige Menschenleben gerettet werden und bekommen wir ein großes Stück unseres normalen Lebens zurück.

Ich wage die kühne Hoffnung, dass es dabei auch die Verbindung zwischen der Stadt selbst und ihren außergewöhnlichen Persönlichkeiten ist, die einen kleinen Teil zu den großen Leistungen beigetragen hat und beiträgt. Denn am Ende muss eben vieles zusammenkommen, um die ganze Welt zu verändern. Und ich hoffe und glaube, dass die „Heimat“, die Mainz den Dreien wissenschaftlich und privat geworden ist – der Standort, die Unterstützung von Stadt und Land, die Weltoffenheit und der internationale Austausch, die in Stadt und an der Universität gelebt werden, und nach mancher nicht enden wollenden Labornacht auch schlicht die Lebensqualität – dass diese Heimat ihren kleinen Beitrag zu den großen Errungenschaften leisten konnte.

Immerhin verbirgt sich hinter der Erfolgsgeschichte die Forschungsarbeit von mehr als 30 Jahren, in denen die drei Forschenden Mainz – unterstützt vom Land Rheinland-Pfalz und der Landeshauptstadt Mainz – zu einem international anerkannten Knotenpunkt der Biotechnologie gemacht haben. Professorin Türeci beschreibt ihre Vision dabei so: lokal verwurzelt dazu beizutragen, globale Probleme zu lösen. Was könnte besser zu Mainz passen? Ich jedenfalls finde: Von all den Firmen, die diese Welt in der Zukunft revolutionieren wollen, könnte ich mir kein Führungsteam vorstellen, das besser nach Mainz passen würde und dem wir lieber die Ehrenbürgerwürde unserer Stadt verleihen würden. Ich hoffe, Elon Musk ist über diese Aussage jetzt nicht allzu traurig.

In jedem Fall ist die Verbindung von Mainz und seiner neuen Ehrenbürgerin und seinen neuen Ehrenbürgern eine enge und fruchtbare. Bald sollen auch die ersten völlig neuen Krebstherapien in Mainz produziert werden, wenn alles so klappt, wie BioNTech es plant. Die Firma investiert weiter erheblich in Mainz und die Stadt wird sie selbstverständlich weiter unterstützen. Mainz wird dabei dank des Erfolges von BioNTech noch viel mehr eine Stadt der Chancen werden, mit einem Klima der Innovation. Eine Stadt, die ihren Kindern mehr Aufstiegschancen bietet, die den Ideen, die in ihr entwickelt werden, die Chance gibt, Lösungen für globale Probleme zu liefern. Eine Stadt, die Klimaschutz, wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Zusammenhalt zusammenbringt. Eine Stadt, die mit Weltoffenheit und Bodenständigkeit und ihrem ganz besonderen #mainzgefühl Zukunft gestalten kann.

Ich bin sicher, dass dank unserer neuen Ehrenbürgerin und unserer neuen Ehrenbürger noch oft Botschaften der Hoffnung aus Mainz um die Welt gehen werden, im Kampf gegen Infektionskrankheiten und gegen den Krebs. Es ist uns eine Freude und eine große Ehre, diese drei Forschenden Ehrenbürgerin und Ehrenbürger unserer Stadt nennen zu dürfen.

Ihr
Michael Ebling
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz

 

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