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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, …

... nerven Sie die vielen Baustellen?

Auch ein Oberbürgermeister ist genervt, wenn er im Stau steht und deshalb zu spät zu Terminen kommt. Da geht es mir so, wie vielen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auch. Den zahlreichen Baustellen in der Stadt kann ich dennoch etwas Gutes abgewinnen, denn an diesen Orten werden zentrale Bereiche der Innenstadt aufgewertet und neu gestaltet.

Wir investieren heute so viel in unsere Innenstadt, wie seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr. Wir investieren in die städtische Infrastruktur und schaffen neue attraktive Straßen und Plätze. Die ersten Baumaßnahmen, die Neugestaltung der Bahnhofstraße, die Neugestaltung des Hopfengartens und neue Promenaden am Winterhafen und zum Zollhafen sind abgeschlossen. Die Umbaumaßnahmen der Großen Langgasse mitsamt dem neuen Dr.-Gisela-Thews-Platz wurden rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr fertig gestellt. Weitere Projekte wie die Umgestaltung des Münsterplatzes, die Neugestaltung der Boppstraße, die Entwicklung des Einkaufsquartiers Ludwigsstraße und die Sanierung des Schlosses mitsamt der Neugestaltung des Ernst-Ludwig-Platzes stehen auf unserer Liste und werden umgesetzt, um unsere Stadt noch schöner zu machen.

Mir ist bewusst, dass die damit einhergehenden Baustellen auf den ersten Blick als nervige Verkehrsbehinderungen wahrgenommen werden. Auf den zweiten Blick bedeuten sie aber Fortschritt und verbesserte Aufenthaltsqualität, die viel länger anhält, als die Strapazen durch die Bauzeit.

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