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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, ...

... wie regieren Sie eigentlich in Corona-Zeiten?

In diesen Zeiten muss ich als Oberbürgermeister vor allem eines sein: ein Ober-Krisenmanager! Corona bestimmt eben nicht nur den Alltag der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch den der Politik und Verwaltung.

Fast jeden Tag müssen wir im Stadthaus Entscheidungen treffen – und das praktisch für jeden Bereich. Ob Stadtrat oder Bevölkerungsschutz, ob Altersheim, Kita oder Schule, ob Büchereien, Schwimmbäder, Theater oder Museen: Es gibt keine einzige städtische Einrichtung oder Aufgabe und schon gar keine Veranstaltung mehr, die nicht von den Restriktionen betroffen ist.

Zum Glück habe ich viel Unterstützung durch meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtvorstand und natürlich auch durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Denn für uns alle zählt vor allem eines: die Stadt Mainz gut durch diese schweren Zeiten zu bringen – und zwar gesundheitlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Dafür haben wir auch das Hilfspaket "Mainz hilft sofort – Unterstützung für die Wirtschaft, das Ehrenamt, die Familien, die Kultur und den Zusammenhalt in unserer Stadt" beschlossen. Dreimal die Woche tagt der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz und berät gemeinsam mit Experten, welche neuen Maßnahmen ergriffen werden sollten, welche aber vielleicht auch angepasst oder sogar gelockert werden können.

Oberbürgermeister zu sein in diesen Tagen bedeutet für mich darüber hinaus: Abstand halten und den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern auf das Nötigste reduzieren. Das fällt mir richtig schwer! Aber wenn ich dann sehe, was sich die Mainzerinnen und Mainzer alles ausdenken, um sich gegenseitig zu helfen, bin ich einfach nur stolz auf unsere Stadt und ihre Menschen! Die Benefiz-Aktion "Heile heile Gänsje" der Fans des FSV Mainz 05 oder die Initiative "MAINZ GEBRACHT" sind nur zwei wunderbare Beispiele von vielen für den Erfindungsgeist und die Solidarität der Mainzerinnen und Mainzer. Und beides – Kreativität und Solidarität – brauchen wir auch für die Zukunft!

Ihr

Michael Ebling

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