Mainzer Schulwesen im 17. und 18. Jahrhundert - Vorstellung der digitalen Quellenedition
Präsentation am 03.11.2026, 18:30 Uhr im Stadtarchiv Mainz
Schule in der Vergangenheit
Schule im 17. und 18. Jahrhundert war völlig anders als heute. Die obrigkeitliche Regulierung war gering, feste Lehrpläne gab es nicht. Wer wollte, konnte Unterricht für Schülerinnen und Schüler anbieten, es mussten sich nur Eltern finden, die bereit waren, dafür zu bezahlen. Überhaupt war der Schulbesuch nicht kostenlos – und im Winter noch teurer als im Sommer, weil das Heizmaterial extra bezahlt werden musste. Erst allmählich gelang es, die Schulpflicht durchzusetzen, und zwar für Jungen wie für Mädchen. Über diese und viele andere Themen geben Quellen aus dem Stadtarchiv Auskunft.
Studierende stellen vor: Schritt für Schritt zur Online-Edition
In einer Lehrveranstaltung am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität haben Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Braun diese Quellen gesichtet und eine Auswahl in einer Online-Edition aufbereitet, sodass diese Texte nun problemlos über die Website des Stadtarchivs nutzbar sind.
In der Veranstaltung stellen die Studierenden ihr Projekt vor, berichten über die vielen Arbeitsschritte von der Entzifferung der Texte bis zur digitalen Edition und geben zugleich einen Einblick in das Schulwesen in Mainz im 17. und 18. Jahrhundert.
