Der Wärmeplan ist kein individueller Ratgeber, aber er hilft, die eigene Situation einzuordnen: Prüfen Sie zunächst, welche Versorgungsart für Ihr Gebiet dargestellt ist (Wärmenetz oder dezentrale Lösung). Denken Sie dabei daran, dass der Plan eine langfristige Orientierung bis 2035 bzw. 20240 bietet – konkrete Zeitpläne speziell für den konkreten Ausbau von Wärmenetzen entstehen erst in nachgelagerten Schritten.
Die Darstellung eines Gebietes als potenzielles Wärmenetzgebiet bedeutet daher nicht automatisch, dass ein Anschluss zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar sein wird. Steht ein Heizungstausch oder eine Sanierung an, lohnt sich der Blick auf aktuelle Förderprogramme und eine unabhängige Energieberatung, z. B. über die Verbraucherzentrale: