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Regenwasser für den Garten

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Rasengittersteine mit Kies
Rasengittersteine mit Kies

Vor allem in Zeiten anhaltender Trockenperioden in Mainz und Rheinhessen wird es immer wichtiger das anfallende Regenwasser dem natürlichen Wasserkreislauf vor Ort zurück zu führen oder es rechtzeitig zu sammeln und zu nutzen.  Eine direkte Versickerung hilft nicht nur bei der Grundwasserneubildung, sie schont auch das Kanalnetz und die Kläranlage. Wer das Regenwasser zusätzlich für seine Gartenbewässerung nutzt, spart zudem Trinkwasser und tut seinen Pflanzen etwas Gutes.

Auf vielen Grundstücken finden sich Beton-, Asphalt- und Pflasterflächen, die nicht mehr erforderlich sind. Das kann ein ungenutzter Parkplatz sein, befestigte und versiegelte Vorgärten sowie vollständig versiegelte Hofflächen. Diese lassen sich relativ einfach so umgestalten, dass das Regenwasser wieder versickern kann.

Gute Bodenbeläge für die Versickerung

Wenn Sie z.B. planen einen nicht mehr genutzten Stellplatz neu zu gestalten, sind ein paar grundsätzliche Überlegungen zum neuen Belag wichtig. Je nachdem, wie der Platz später genutzt werden soll und wie viel Pflegeaufwand Sie bewältigen können, eignen sich unterschiedliche Systeme.

Hier stellen wir Ihnen die Gängigsten vor:

  • Rasen
    Diese Flächen bestehen aus einem verdichteten Mutterboden mit strapazierfähigen Gräsern. Grundsätzlich sind Rasenflächen einfach und kostengünstig herzustellen. Sie eignen sich vor allem als Spiel- und Bewegungsflächen, sind aber pflegeintensiv.
  • Kies-Splitt-Decken
    Kies oder Splitt gibt es in sehr unterschiedlichen Größen und Farben, damit ist eine große Gestaltungvielfalt gegeben. Dieser Belag eignet sich für Kfz-Stellplätze, Fuß- und Fahrwege sowie Terrassen. Wenn als Basis zusätzlich Waben verwendet werden,  ist der Pflegeaufwand gering.
  • Schotterrasen
    Dieser Belag besteht aus einem verdichteten Gemisch aus Schotter und Mutterboden, der mit Gräsern bewachsen ist. Er eignet sich gut für Spiel- und Hofflächen, Fußwege und Fahrbereiche. Die Flächen sind weniger pflegeintensiv als Rasen.
  • Holzroste
    Dieser etwas teurere Flächenbelag bestehen aus imprägnierten Hölzern (z. B. Lärche, Robinie). Er muss auf eine gut durchlässige Fläche aufgelegt werden und eignet sich vor allem für Terrassen. Es kann bei Nässe Rutschgefahr bestehen.
  • Holzpflaster
    Auch hier werden imprägnierte Hölzer verwendet, auf eine gut durchlässige Unterlage aufgelegt und mit Sand oder Splitt verfüllt. Damit lassen sich ansprechende Terrassen und Fußwege gestalten. Die Lebensdauer des verwendeten Holzes ist aber begrenzt und es kann bei Nässe Rutschgefahr bestehen.
  • Rasengittersteine und Rasenwaben
    Beide Untergründe sind deutlich belastbarer als klassischer Rasen, sie eignen sich vor allem für Kfz-Stellplätze und Fahrwege. Sie sind relativ kostengünstig und einfach zu verlegen, zudem hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen.
  • Rasenfugenpflaster
    Hier werden Betonsteinen mit angeformten Abstandhaltern versehen, die gleichmäßig breit begrünte Fugen gewährleisten. Dieser Belag eignet sich vor allem für Kfz-Stellplätze und Fahrwege. Er benötigt wenig Pflege, ist aber dafür aber etwas teurer, da es sich nicht zum selbstbau eignet.
  • Porenpflaster
    Großporige, wasserdurchlässige Betonsteine gibt es mittlerweile in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Sie eigenen sehr sich für Terrassen, Fußwege oder Hofflächen und benötigen wenig Pflege. Da das Verlegen durch einen Fachmann ausgeführt werden sollte, sind diese Beläge teuer.

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Umweltladen

Mainzer Umweltladen
Steingasse 3
55116 Mainz

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