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Integriertes Entwicklungskonzept Innenstadt Mainz
Fit für die Zukunft: Mainz baut: den neuen Münsterplatz
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Neugestaltung Münsterplatz | Schillerstraße | Kleine Langgasse

Nachdem der erste Bauabschnitt - die Bahnhofstraße - 2018 fertiggestellt wurde, folgt nun der zweite Bauabschnitt Münsterplatz, Schillerstraße, Kleine Langgasse und Teile der Großen Bleiche. Die Bauarbeiten in diesem Bauabschnitt haben am 8. Juni begonnen und werden voraussichtlicht ein Jahr dauern. Die Umgestaltung ist in sechs Bauabschnitte mit insgesamt zehn Bauphasen unterteilt.

Mit der Freigabe der Schillerstraße am 17. August 2020 beginnt auch der zweite Bauabschnitt des Bauvorhabens.

Immer erreichbar trotz Umbau

Geschäfte

Alle Geschäfte sind während der gesamten Bauzeit erreichbar.


Parkhäuser

Die Parkhäuser "Theater", "Am Kronberger Hof" und "Schillerplatz" sind durchgängig geöffnet und erreichbar.

Da die Schillerstraße für Individualverkehr als Einbahnstraße in Richtung Schillerplatz verläuft, ist die Ausfahrt aus dem Parkhaus Schillerplatz nur noch nach rechts möglich.


ÖPNV

Busse und Bahnen fahren alle umliegenden Haltestellen an. In allen anstehenden Bauphasen wird es nach derzeitigem Stand keine Beeinträchtigungen oder Umleitungen für den öffentlichen Nahverkehr geben.

Verkehrsregelung während des zweiten Bauabschnitts 17. August bis 19. September 2020

Für den zweiten Bauabschnitt wandert die Baustelle auf die Südseite der Großen Bleiche zwischen Haus Nummer 12 und "Wirth-der Kinderladen". Dort finden Kanal-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten statt.

Große Bleiche

Der Verkehr fließt in dieser Zeit stadtauswärts einspurig und stadteinwärts zweispurig an der Baustelle vorbei. Die Rechtsabbiegespur Richtung Umbach/Große Langgasse bleibt erhalten.

Schillerstraße

Die Schillerstraße verläuft als Einbahnstraße in Richtung Schillerplatz. Nutzerinnen und Nutzer des Parkhauses "Schillerplatz" können bei der Ausfahrt somit nur in die Richtung rechts abbiegen.

Die Umleitung sieht wie folgt aus:

Schillerstraße - Emmerich-Josef-Straße - Terassenstraße - Alicenstraße - Binger Straße - Große Bleiche

Eine alternative, großräumige Umleitung verläuft über

Schillerplatz - Gaustraße - Eisgrubweg - Windmühlenstraße - Weißliliengasse - Große Langgasse - Umbach - Große Bleiche

Die Kleine Langgasse bleibt weiterhin aufgrund von Tiefbauarbeiten gesperrt.

In der Gärtnergasse ab Ecke Mittlere Bleiche in Fahrtrichtung Große Bleiche erfolgt die Einrichtung einer Einbahnführung.

Hintergrund und Neugestaltung

Der Münsterplatz gilt bis heute als Engpass und zeugt nicht von einer hohen Aufenthaltsqualität. Im Zuge dieser Baumaßnahme werden der Münsterplatz und die anliegenden Straßenabschnitte funktional umgestaltet und somit qualitativ aufgewertet. Künftig entsteht mehr Raum für Fußgängerinnen und Fußgänger und Gefahrenpunkte werden entschärft - bei Beibehaltung der vierspurigen Großen Bleiche.

Neue Sitzgelegenheiten laden dann zum Pausieren ein. Mehr Fahrradstellplätze sowie eine meinRad-Station sorgen für ein sicheres Fahrradparken. Schöne Hochbeete und zusätzliche Bäume runden den neuen Münsterplatz zu einem gemütlichen Aufenthaltsort mit hoher Qualität ab.

Darüber hinaus optimiert die Baumaßnahme die Wegeverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem stadtgestalterischen Aushängeschild: die Innenstadt.

Ziele:

  • Mehr Platz für Fuß- und Radverkehr bei Beibehaltung der Fahrspuren
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität
  • Wegeverbindung vom Hauptbahnhof in die Innenstadt optimieren
  • Barrierefreiheit herstellen
  • Gleiserneuerung
  • Leitungserneuerung

Ansprechpersonen

Für die strukturelle Gestaltung der Mainzer Innenstadt wurde im November 2013 mit der Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) begonnen. Ziel ist es, mit dem IEK einen Handlungsrahmen für eine städtebauliche Entwicklung der Mainzer Innenstadt für die nächsten 10-15 Jahre aufzubauen und damit die Zukunftsfähigkeit der Stadt – in ihrer Aufgabe als Oberzentrum und Landeshauptstadt – zu sichern und weiterzuentwickeln. Mit Fördergeldern aus dem Bund-Länder-Programm "Aktive Stadtzentren" kann der zweite Bauabschnitt nun realisiert werden.

Ansprechpersonen

Bei allgemeinen Fragen zum Projekt und dem Ablauf der Maßnahmen

Stadtplanungsamt – Bauoberleitung

Ulf Gerth, ulf.gerthstadt.mainzde
Telefon 06131 12-3309

Sybille Thiel, sybille.thielstadt.mainzde
Telefon 06131 12-2184

Bei Fragen rund um Kanalarbeiten

Wirtschaftsbetrieb – Bauleitung

Michael Henschel, michael.henschelstadt.mainzde
Telefon 06131 9715283

Bei Fragen rund um Arbeiten an Strom-, Gas- und Wasserleitungen

Mainzer Netze – Bauleitung Versorgungsleitungen

Martin Behnke, martin.behnkemainzer-netzede
Telefon 06131 12-6883

Bei Verkehrsfragen (Ladezone, Parken, Verkehrsführung etc.)

Straßenverkehrsbehörde – Verkehrsführung

Steffen Walther, steffen.waltherstadt.mainzde
Telefon 06131 12-2933

Planungsunterlagen

Chronologie

Frühjahr 2020 Voraussichtlicher Baustart nach Beendigung der Baumaßnahme Große Langgasse
Januar 2019 Bürgerbeteiligung Kleine Langgasse
September 2017 LPH3-Entwurf:
Bau- und Sanierungsausschuss
Verkehrsausschuss
Ortsbeirat Altstadt
15.08.2017 Bürgerbeteiligung
Stadthaus Kreyßig-Flügel, Raum 113, Kaiserstraße 5, 55116 Mainz
Juni 2017 LPH2-Vorentwurf:
Bau- und Sanierungsausschuss
Verkehrsausschuss
Ortsbeirat Altstadt

Ausgangssituation

Die Innenstadt der Landeshauptstadt Mainz besitzt als Imagegeber sowie als Einkaufsmittelpunkt eine hohe Bedeutung im Bezug auf die Gesamtstadt. So besitzt die Stadt mit ihrem Tripol-Konzept derzeit drei Einkaufsschwerpunkte in der Innenstadt. Dabei besonders wichtig sind die Wegeverbindungen innerhalb der Stadt wie auch die Einkaufssituationen in die Innenstadt. Ein wichtiger Stadteingang für die Landeshauptstadt Mainz ist der Hauptbahnhof. Die fußläufige Verbindung führt über die Bahnhofstraße und Schillerstraße in Richtung Schillerplatz / Innenstadt.

Bis zum Jahr 2014 besaß die Bahnhofstraße als Wegeverbindung vom Hauptbahnhof zur Innenstadt weder ausreichende Bewegungs- und Aufenthaltsflächen noch eine dem Ort angemessene Attraktivität. Der angrenzende Kreuzungsbereich am Münsterplatz weist noch heute aufgrund des hohen Anteils an Verkehrsflächen keine Aufenthaltsqualität bzw. keine gestalterische "Handschrift" auf. Stattdessen wirkt er für die Passanten als Engpass und Barriere.

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