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Stadt Mainz tritt der "Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V." bei

Hohe Fachkompetenz – starkes Gegenwicht zur Luftverkehrslobby

Mit Zustimmung des Stadtvorstandes trat die Stadt Mainz im Verlauf der letzten Woche der „Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) e.V.“ bei. Der Stadtrat der Stadt Mainz hatte bereits am 02.02.2000 einstimmig beschlossen, weitere Zunahmen des Fluglärms nicht zu tolerieren und mit allen Mitteln hiergegen vorzugehen. Seit diesem Tage kämpft die Stadt Mainz in vielen Allianzen gegen die Folgen des Flughafenausbaus und sieht in der BVF-Mitgliedschaft einen weiteren Mosaikstein, um gegen die Verlärmung durch Fluglärm zu kämpfen und den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm zu garantieren. Bürgermeister Günter Beck und Umweltdezernentin Katrin Eder begrüßen diesen Schritt ausdrücklich: „Die Bundesvereinigung stellt ein dezidiertes Gegenwicht zur Luftverkehrslobby dar, deren Akteure ja bekanntlich sogar in den zuständigen Ministerien an der Formulierung von Passagen des neuen Fluglärmgesetzes mitwirken durften. Es ist zwingend, sich in allen nur denkbaren Bereichen zu vernetzen und jeden möglichen Schritt zu unternehmen, um weitere Belastungen des Lebensraumes der Menschen in der Region zu verhindern.“

Die Stadt Mainz unterstütze ausdrücklich die Zielsetzungen der BVF, die klar formuliere, dass sich die Ausdehnung der Flughäfen an der zulässigen Umweltkapazität ausrichten müsse: „Dies bedeutet nichts anderes, als dass eine Grenze des Zumutbaren aufgrund faktischer Gegebenheiten existiert. In Frankfurt ist diese Schraube schon überdreht“, so Beck und Eder. Der Mensch genieße Vorrang, das Recht auf Nachtruhe sei höher anzusiedeln als das „Pochen auf ein vermeintliches Anrecht auf Nachtflüge“.

Mit dem Beitritt zur Bundesvereinigung für Fluglärm profitiert die Stadt Mainz ergänzend über deren Vertretung in den Fluglärmkommissionen, der Mitgliedschaft in Beratungsausschuss beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. Dieser Ausschuss wird stets vor dem Erlass von Rechtsverordnungen zum Luftverkehr angehört - die BVF e.V. kann sich hier mithin mit ihren Positionen deutlich artikulieren.
Eder: „Es war an der Zeit, sich auch des Sachverstandes der Bundesvereinigung zu bedienen. Sie veranstaltet Seminare, berät Mitglieder in ausführlicher Form und kennt sich in der Anwendung von Regelwerken in Rechtsprechung und Technik in herausragender Form aus. Wir betonen damit nicht nur unsere Unterstützung für die Ziele der Bundesvereinigung, sondern nutzen auch die Gelegenheit, die Fachkompetenz der Vereinigung zu nutzen - und dies zu sehr günstigen Konditionen.“

Der Jahresbeitrag für Kommunen mit mehr als 100.000 Bewohnern beläuft sich auf 800 Euro pro Jahr. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. mit Sitz in Mörfelden-Walldorf bekennt sich ausdrücklich zur Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes sowie des Schutzes der Bevölkerung vor Fluglärm und anderen nachteiligen Auswirkungen des Luftverkehrs in der Umgebung von Flughäfen. Umweltdezernentin Katrin Eder abschließend: „Engen Kontakt pflegen wir schon seit langer Zeit, daher haben wir einen überfälligen Schritt nachgeholt und freuen uns auf die künftige Kooperation.“

Pressemeldung der Landeshauptstadt Mainz vom 23.2.2012

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