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Mobilitätsplan Mainz

Kurzbeschreibung

Der Mobilitätsplan Mainz dient der ganzheitlichen und strategischen Ausrichtung der zukünftigen Mobilität in Mainz. Der auch als SUMP (Sustainable Urban Mobility Plan) bezeichnete Mobilitätsplan folgt einem europaweit etablierten Planungskonzept. Er stellt dabei die Menschen in Mainz in den Mittelpunkt.

Die Mobilität wird von den Bedürfnissen derer her geplant, die täglich in Mainz unterwegs sind – ob auf dem Schulweg, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Die Wege sind dabei so vielfältig wie Mainz selbst – entsprechend wichtig ist es, dass der Mobilitätsplan Mainz gemeinsam mit den Mainzer:innen erarbeitet wird.

Mit der Unterstützung der beiden externen Büros „INOVAPLAN“ und „DialogWerke“ wird dafür gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Stadtpolitik, den Bürger:innen sowie weiteren Interessensgruppen ein Leitbild der zukünftigen Mobilität entwickelt. Messbare Zielvorgaben und umsetzbare Maßnahmen runden den Mobilitätsplan ab. 

Bürgerbeteiligung

Der Prozess wird von der Zusammenarbeit verschiedener Verwaltungsebenen und Institutionen sowie von einer aktiven Beteiligung der Mainzer:innen geprägt. Ziel ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen zu erhöhen. Dafür wird zusammen mit dem externen Büro „DialogWerke“ ein detailliertes Konzept für Beteiligung und Kommunikation entwickelt. Es wird ein Lenkungskreis gebildet, außerdem ein beratender Mobilitätsbeirat, der aus der Stadtverwaltung, Interessensvertreter:innen und Stadtpolitik besteht.

Die Bürger:innen werden kontinuierlich über Mobilitätsforen, Online-Beteiligung und direkte Beteiligungsformate im Stadtgebiet informiert und eingebunden. Zusätzlich zu den klassischen Informationsquellen wie Pressemitteilungen, Printmedien und Social Media gibt es eine Projektwebseite, auf der sich Interessierte über den Prozess und Beteiligungsmöglichkeiten informieren können (siehe "Weiterführende Informationen").

Betroffene Stadtgebiete

Gesamtes Mainzer Stadtgebiet

Geplanter Zeitraum der Planung und Umsetzung

Für die Erstellung des Mobilitätsplans sind rund 2 Jahre vorgesehen. Mit der Vergabe der Leistungen an die beiden externen Büros „INOVAPLAN“ und „DialogWerke“ im September 2025 startete der Prozess.

Ab dem 1. Quartal 2026 startet auch der öffentlichkeitswirksame Beteiligungsprozess.

Zu erwartende Kosten

Die Erstellung des Mobilitätsplans wird vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Förderprogramms „nachhaltig.mobil.planen.“ zu 65% gefördert. Es wird mit rund 270.000 € für die externen Büros gerechnet. Hinzu kommen Personalkosten für die beiden neugeschaffenen Stellen im Stadtplanungsamt.

Aktueller Bearbeitungsstand (5. Januar 2026)

Die beiden externen Büros für die Mobilitätsplanung (INOVAPLAN) sowie die Beteiligung und Kommunikation (DialogWerke) wurden beauftragt. In einem verwaltungsinternen Auftaktworkshop Ende Oktober 2025 wurden die Inhalte und das weitere Vorgehen festgelegt. Die Besetzung und Termine des Lenkungskreises und des Mobilitätsbeirats werden vorbereitet. Eine Datenanalyse der vorhandenen Mobilitätsdaten erfolgt. Die Beteiligung startet mit der ersten Online-Beteiligung von Montag 26. Januar bis Montag 2. März 2026.

Weiterführende Informationen

Politischer Beschluss zum Vorhaben

Zuständigkeit/Kontakt

Dezernat V - Umwelt und Mobilität
Stadtplanungsamt (61)
Abteilung Verkehrswesen
Johanna Fuchs