Inhalt anspringen
aufgeschlagenes Buch
Bibliotheken der Stadt Mainz

schlechte Zeiten, schlechte Zeiten

Die vom muna Kollektiv e. V. kuratierte Ausstellung vereint Illustration, Skulptur, Collage, Text, Fotografie und Mixed Media von 14 Künstler:innen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem "Coping", dem Klarkommen in einer schwierigen Gegenwart, beschäftigen.

Eyi Kim
Zeichnung von Beyza Tolgay
You can call me monster
Vessel 8

Geht man nach der unschlagbaren Logik der RTL- Seifenoper, dass es „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gibt, gewinnt man den Eindruck, dass wir uns als globale Gemeinschaft derzeit in der Kategorie der „schlechten Zeiten“ bewegen. Politische Konflikte, ökologische Krisen, ökonomische Unsicherheit und eine nicht enden wollende Kette aus schlechten Nachrichten prägen die kollektive Wahrnehmung.
Die Ausstellung nimmt diese Erfahrung zum Ausgangspunkt. Sie beschäftigt sich mit Formen des „Coping“ (engl. Bewältigen) und des Klarkommens – also mit Strategien, in einer instabilen und widersprüchlichen Gegenwart weiterzuleben. So individuell die Bewältigungsstrategien der ausstellenden Künstler:innen (und jeder anderen Person) auch sein mögen, zeigt ihre Sammlung doch, dass es sich bei Coping um einen kollektiven Prozess handelt. Dieser Fokus auf das vielfältige, aber gemeinsame Erleben kann sichtbar machen, was die isolierende Natur des Kapitalismus uns schnell vergessen lässt: Wir müssen gerade alle erstmal klarkommen.
Die vom muna Kollektiv e. V. kuratierte Ausstellung vereint Illustration, Skulptur, Collage, Text, Fotografie und Mixed Media von 14 Künstler:innen: Eva Achternkamp, Ursula Achternkamp, Felicitas Dietl, Franziska Herbert, Eyi Kim, Ji Heaun Kweon, Poppy Luley, Carla Nagel, Katharina Pischedda, Lukas Röber, Pauline Schmitt, Beyza Nur Tolgay, Jackie Youn und Zyme.

Skulptur blue moon
Grafik Pauline Schmitt
Skulptur Jackie Youn
Fotografie Katharina Pischedda

Logo muna Kollektiv

Das muna Kollektiv e. V. ist ein fünfköpfiges feministisches Kollektiv aus Mainz, das sich 2022 mit dem Ziel gegründet hat, Raum und Sichtbarkeit für FLINTA (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche und agender Personen) in der kreativen Szene zu schaffen. Nach zahlreichen Ausstellungen, Lesungen und Workshops in eigenen Räumlichkeiten in der Gaustraße arbeitet das Kollektiv inzwischen ortsungebunden und setzt sich durch die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen für eine zeitgemäße und gerechte Kulturszene ein.


Ausstellungseröffnung am 22. April um 18.30 Uhr

Begrüßung
Dr. Stephan Fliedner
Direktor der Bibliotheken der Stadt Mainz

Einführung
Felicitas Dietl
muna Kollektiv e. V.

im Anschluss
Live-Porträts der Illustratorin Sanja Prautzsch

Umtrunk

Begleitbroschüre zur Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint eine kostenfreie Broschüre mit Informationen zu den ausgestellten Künstler:innen sowie zahlreichen Abbildungen.


Zyme
Ursula Achternkamp
Zwischen 21

Öffnungszeiten der Ausstellung

Montag 10 bis 18 Uhr
Dienstag 10 bis 17 Uhr
Mittwoch 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 13 Uhr
Freitag 10 bis 13 Uhr

Eintritt frei

Kontakt

Adresse

Frau Elisabeth Berninger-Rentz
Öffentlichkeitsarbeit Wissenschaftliche Stadtbibliothek

Amt für Kultur und Bibliotheken

Wissenschaftliche Stadtbibliothek
Rheinallee 3 B
55116 Mainz

Postanschrift

Postfach 3820
55028 Mainz

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

Sprachauswahl

Schnellsuche