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  5. Umgestaltung Karmeliterplatz

Umgestaltung Karmeliterplatz

Kurzbeschreibung
2007 wurde durch den Bauausschuss eine Umgestaltungsplanung für den Karmeliterplatz und für das Umfeld Mahnmal St. Christoph beschlossen. Aufgrund der fehlenden Finanzierung konnte das Vorhaben jedoch nicht umgesetzt werden. Dank einer privaten Spende wurde 2011 das direkte Umfeld der Kirchenruine St. Christoph sowie das Mahnmal mittels einer Freiflächengestaltung sowie einer Dauerausstellung erheblich aufgewertet. Lediglich der Karmeliterplatz und die angrenzenden Straßen und Gassen blieben unverändert erhalten.

Die Maßnahme „Umgestaltung Karmeliterplatz“ wurde Bestandteil des „IEK Innenstadt“ und nachfolgend in das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ aufgenommen. Mit den Veränderungen der finanziellen Gesamtsituation der Stadt Mainz endete jedoch 2022 die Städtebauförderung durch das Land Rheinland-Pfalz und somit auch die Förderfähigkeit des Projektes „Umgestaltung Karmeliterplatz“ als städtebauliche Maßnahme innerhalb des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadtzentren“.

Aufgrund der bedeutenden innerstädtischen Lage stellt der Karmeliterplatz einen strategischen und prägnanten Knoten- und Vernetzungspunkt für den Fuß- und Radverkehr dar. Es gilt, diese wichtige Funktion zu stärken, die Entwicklungen am Platz fortzuschreiben und die Ziele der einstigen Fördermaßnahme, die Innenstadt und das Rheinufer über den Karmeliterplatz und den Brückenplatz zu verbinden, weiterzuverfolgen. Der Stadtrat hat aus diesem Grund in seiner Sitzung am 30. November 2022 beschlossen, den Planungs- und Öffentlichkeitsprozess einzuleiten, städtebauliche Rahmenbedingungen unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu erarbeiten, um im weiteren Verfahren einen Wettbewerb für den Bereich Karmeliterplatz, Christofsstraße, Mitternachtsgasse, Christofsgässchen, Hintere Christofsgasse, Karmeliterstraße und Brückenplatz durchzuführen.

Ziel der Maßnahme soll es sein, durch eine Modernisierung der Oberflächen sowie durch unterschiedliche Umgestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum eine Optimierung der Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten zu erzielen und die Vernetzung deutlich zu verbessern. Nicht zuletzt kann das Projekt durch verschiedene Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zu den aktuell unerlässlichen Themen wie Klimaschutz, Biodiversität, Barrierefreiheit, Entsiegelung etc. leisten.

Anfang 2023 erarbeitete ein ausgewähltes Planungsbüro eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zum Brückenplatz. In der Studie sollte geprüft werden, durch welche Maßnahmen eine städtebauliche Verbesserung der Stadtkante erzielt werden kann. Anhand städtebaulicher Analysen sollten mögliche bauliche bzw. sonstige Maßnahmen im Bereich des Brückenplatzes untersucht werden, die im Sinne einer sinnvollen Stadtreparatur zum Einsatz kommen könnten.

Bürgerbeteiligung
Zur Sammlung von Ideen ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Zuge der Erstellung der Rahmenplanung vorgesehen. Ein genauer Zeitplan steht momentan noch nicht fest. Im Einzelnen sind folgende Schritte geplant:

  1. Erarbeitung der städtebaulichen Rahmenbedingungen (Rahmenplan);
  2. Beteiligung der Öffentlichkeit;
  3. Koordinierung und Beteiligung der Fachämter;
  4. Politischer Beschluss des Rahmenplans;
  5. Vorbereitung und anschließende Durchführung des Wettbewerbsverfahrens.

Betroffenes Stadtgebiet
Mainz-Altstadt

Geplanter Zeitraum der Planung und Umsetzung
Sobald der Rahmenplanentwurf erarbeitet wurde, wird die Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Eine Terminierung ist derzeit nicht möglich, die Umsetzung des nächsten Schrittes erfolgt schnellstmöglich.

Zu erwartende Kosten
Das Projekt „Umgestaltung Karmeliterplatz“ wurde bis zur Kürzung der Städtebauförderung seitens des Landes Rheinland-Pfalz 2022 als ein Förderprojekt des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadtzentren“ gewertet. Die Kosten wurden auf Grundlage der Rahmenbedingungen für eine mögliche Förderung auf ca. 8.237 qm x 300 Euro = 2.471.100 Euro geschätzt und im Haushalt 2023/2024 angemeldet.

Aktueller Bearbeitungsstand (30. September 2023)
Zurzeit werden die Grundlagen zur Erstellung eines Rahmenplans ermittelt.

Hinweis auf weiterführende Informationen

Politischer Beschluss zum Vorhaben

Zuständigkeit in der Verwaltung/Kontakt
Dezernat VI - Bauen, Denkmalpflege und Kultur
   Stadtplanungsamt (61)
      Abteilung Stadtplanung
         Christoph Rosenkranz (Abteilungsleitung)

 

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