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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Beleuchtungsprojekte

Zitadelle
Zitadelle© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Zitadelle

Mit der Sanierung der Zitadellenmauer und der geplanten und teilweise realisierten Neugestaltung des Vorfeldes wurde ein Konzept zur Beleuchtung der Zitadelle entwickelt. Im Frühjahr 2003 konnte der erste Bauabschnitt im Bereich der nördlichen Zitadellenmauer zwischen Kommandantenbau und Windmühlenstraße realisiert werden. Nach Restauration der Jakobus-Figur konnte im Sommer 2006 auch die Beleuchtung des Kommandantenbaus abschließend umgesetzt werden. Die weiteren Bauabschnitte sollen in den nächsten Jahren folgen. Das Konzept sieht unter anderem eine gestaffelte Beleuchtung der Zitadellenmauer mit Uplights vor.

Alte Uni
Alte Uni© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Alte Universität

Im Zuge der Neugestaltung des öffentlichen Raumes zwischen der Alten Universität und dem Staatstheater wurden Maßnahmen für die Illumination der Alten Universität bzw. des Krempelmarktes umgesetzt. Während im Bereich des Krempelmarktes durch den Einsatz von Bodenstrahlern der vorhandenen Baumbestand dezent beleuchtet wird, wurde für die Fassade der Alten Universität ein System von Bodenstrahlern gewählt, das sowohl ein gleichmäßiges Ausleuchten der gesamten Fassade gewährleistet, als auch durch die Beleuchtung der Haupteingänge den achsensymmetrischen Aufbau der Fassade akzentuiert.

Inzwischen sind die historisch vorhandenen Dachreiter der Alten Universität rekonstruiert. Die Beleuchtung dieser Dachreiter betont das architektonische Detail und verleiht der Mainzer Stadtsilhouette zwei neue "Highlights".

Rheinufer
Rheinufer© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Rheinufer

Die Stadt Mainz beabsichtigt, das Mainzer Rheinufer aufzuwerten und schrittweise umzugestalten. Neben den baulichen Veränderungen werden auch die Möblierung und die zukünftige Beleuchtung das Rheinufer entscheidend prägen. Daher wurde ein Möblierungs- und Beleuchtungskonzept entwickelt und vom Stadtrat beschlossen. Entsprechend diesem Konzept soll das gesamte Rheinufer zukünftig mit einer Leuchtenfamilie ausgestattet werden. Dabei wird die Promenade durch gerichtetes Licht beleuchtet und die Plätze durch jeweils zwei dominante Indirektleuchten. Blendeffekte und sichtbare Lichtpunkte vom gegenüberliegenden Ufer sollen zukünftig vermieden werden, um die Stadtsilhouette in der Dunkelheit nicht zu beeinträchtigen. Zudem sind die in weiten Teilen noch vorhandenen Kugelleuchten aufgrund ihrer Höhe durch starken Vandalismus gekennzeichnet, der durch den Einsatz von Mastaufsatzleuchten verhindert werden soll. Der erste Bauabschnitt vom Raimunditor bis zum Schlosstor wurde 2006 umgesetzt, der weitere Ausbau folgt in den nächsten Jahren.
Rheintore
Rheintore© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Rheintore

Die historischen Toranlagen des Stadtbaumeisters Kreyßigs aus dem 19. Jahrhunderts rhythmisieren das Rheinufer vom Winterhafen bis zum Zoll- und Binnenhafen. Diese zum Teil vom Krieg zerstörten Rheintore prägen auch heute das gesamte Rheinufer und wurden als historisches Erbe in der Gestaltungsplanung mit einbezogen. Nachdem auf Grundlage des Gestaltungsplans Rheinufer ein erster Bauabschnitt auf der Oberfläche der Tiefgarage realisiert werden konnte, gelang es mit Hilfe von Sponsoren das Raimunidtor, das Schlosstor und das Holztor zu beleuchten. Das Lichtkonzept soll zukünftig auch die anderen Rheintore in Szene setzen.

St. Christoph
St. Christoph© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Mahnmal St. Christoph

Im Zuge der Gedenkfeierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Bombardierung der Stadt Mainz wurde neben einigen Gestaltungsmaßnahmen auch eine Beleuchtung der Ruine St. Christoph umgesetzt. Unter enormem zeitlichen Druck gelang eine Aufwertung und Inszenierung des Mahnmals St. Christoph sowie des gesamten Umfeldes. Gemäß dem Lichtkonzept wurde der Innenraum der Kirche mit kaltem Licht dezent, zurückhaltend und atmosphärisch beleuchtet. Die Beleuchtung des Turmes durch zwei Bodenscheinwerfer wurde in einem wärmeren Farbton umgesetzt. Somit bekommt dieser einen besonderen Charakter und der Unterschied vom Innen- und Außenraum der Ruine wird verdeutlicht.

Dom
Dom© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Beleuchtungskonzept Dom

Als sichtbares Wahrzeichen von Mainz kommt dem Dom eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund wurde die Beleuchtung des Doms mit Beschluss des Beleuchtungskonzeptes für die Mainzer Innenstadt durch den Stadtrat zum Pilotprojekt. Die ursprüngliche Beleuchtung des Domes arbeitete mit wenigen Strahlern und einer hohen Wattage. Unausgeleuchtete Flächen, fehlende Architekturbetonung, hohe Wattage und Lichtsmog waren Defizite der Beleuchtung. In Abstimmung mit dem Bistum Mainz wurde ein Beleuchtungskonzept entwickelt, welches mit einer höheren Anzahl von Strahlern mit reduzierten Wattagen das komplexe Bauwerk beleuchtet. So wurden die einzelnen Architekturelemente akzentuiert, Lichthierarchien aufgebaut und der Dom insgesamt plastischer dargestellt. Wesentliche Elemente, wie der Haupteingang oder der Obergaden wurden erstmalig beleuchtet. Dabei war es nicht Ziel den Dom flächig rundum zu beleuchten, sondern durch den bewussten Einsatz von Licht und Schatten das Bauwerk auch bei Nacht spannend erfahrbar zu machen. Die Wattage wurde dabei um ca. 60-70% reduziert.

Theodor-Heuss-Brücke
Theodor-Heuss-Brücke© Landeshauptstadt Mainz - Stadtplanungsamt

Theodor-Heuss-Brücke

Die die beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden verbindende Theodor-Heuss-Brücke wurde anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Stadtwerke Mainz AG illuminiert. Im Frühjahr 2007 wurde hierfür ein Gutachterverfahren mit vier Lichtplanungsbüros durchgeführt. Neben den ästhetischen Anforderungen, musste sich das Beleuchtungskonzept in die Stadtsilhouette und die Lichtgestaltungen beider Rheinufer einfügen. Aufgabe der Lichtplaner war es, die Brücke dezent zu beleuchten und die großartige Konstruktion dreidimensional sichtbar zu machen. Dabei sollte der Tageindruck mittels Licht in die Nacht transportiert werden. Darüber hinaus waren Belange der Denkmalpflege und der Binnenschifffahrt zu beachten. Die zerstörungsfreie Montage der Beleuchtungskörper an die Brückenkonstruktion sowie der Anspruch der problemlosen Wartung waren weitere Anforderungen, an die Lichtplanung. Im Herbst / Winter 2007 fanden Lichtproben statt, die einen ersten Eindruck der beeindruckenden Lichtwirkung zeigten. Innerhalb weniger Monate wurde die Beleuchtung dann installiert, so dass sie Anfang April 2008 pünktlich zur Luminale 08 eingeweiht werden konnte. Die Theodor-Heuss-Brücke ist die erste der drei Mainzer Rheinbrücken, die illuminiert wurde.

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