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Gesamtstädtisches Toilettenkonzept

Kurzbeschreibung
Ziel des Konzeptes ist die stadtweite, bedarfsgerechte Bereitstellung von öffentlichen Toilettenanlagen. Dabei sollen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfaktoren sowie das Stadtbild berücksichtigt werden.

Bürgerbeteiligung
Folgende Beteiligungsschritte sind geplant:

  • Befragung der Ortsvorsteher:innen zu möglichen Versorgungslücken in den jeweiligen Stadtteilen
  • Online-Umfrage bei der Mainzer Bevölkerung zu möglichen Versorgungslücken innerhalb des Stadtgebietes
  • Befragung zu Ausstattungserfordernissen verschiedenster Interessens- und Zielgruppen (z. B. Menschen mit Beeinträchtigungen, Senior:innen, etc.)

Betroffenes Stadtgebiet
Gesamtes Mainzer Stadtgebiet

Geplanter Zeitraum der Planung und Umsetzung

  • Die Informationsveranstaltung für Ortsvorsteher:innen fand am 21. Juni 2023 statt.
  • Die Online-Umfrage fand vom 12. Juli bis zum 25. August 2023 statt.
  • Die Gespräche mit den verschiedenen Interessengruppen fanden am 26. Juli, 4. August und 31. August 2023 statt.

Zu erwartende Kosten
Die Ausgaben für die Konzepterstellung und Beteiligungsverfahren werden sich auf ca. 74.000 Euro belaufen. Die Ausgaben für die Umsetzung sind aktuell nicht zu beziffern.

Aktueller Bearbeitungsstand (30. September 2023)
Bei der Onlinebefragung wurden insgesamt 1.954 Antworten gegeben. Nach Auswertung der Antworten konnte in der Altstadt (1.155 Antworten) ein erhöhter Bedarf an Toilettenanlagen festgestellt werden. An zweiter Stelle folgt die Neustadt (597 Antworten), gefolgt von Laubenheim (361 Antworten, davon 198 für den Laubenheimer Park). Die Toiletten fehlen u. a. in Parks, der Innenstadt und am Rheinufer.

Derzeit werden die Antworten der Onlineumfrage, die aus den städtischen Gremien gemeldeten Bedarfe und die Vorschläge der Ortsvorsteher:innen übereinander gelegt und mit den anfangs anonymisiert ermittelten Mobilfunk-Bewegungsdaten verglichen, um eine Priorisierung vornehmen zu können.

Im Rahmen der Bestrebungen, die öffentlichen Toilettenanlagen in Mainz bedarfsgerecht zu planen und zu gestalten, wurden Gespräche mit verschiedenen Interessensgruppen (Vertreter:innen des Seniorenbeirates, des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderung und des Stadtelternbeirates sowie mit der Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LSBTIQ) geführt. Eingebrachte Vorschläge waren u. a. Wickelmöglichkeiten, höhenverstellbare WC-Sitze, Unisex bzw. genderneutrale Toilettenkabinen, kontrastreiche Gestaltung, Verbesserung des Notrufsystems, mehr Bewegungsräume. Auch die Problematik der Sauberkeit wurde besprochen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass Verschmutzungen ihre Ursache in unsachgemäßer Nutzung haben, sodass der Vorschlag eingebracht wurde, innerhalb einer Toilettenanlage eine kostenpflichtige Toilettenkabine anzubieten.

Aus den eingebrachten Vorschlägen werden finale Ausstattungsempfehlungen für das Gesamtkonzept erarbeitet.

Auch wurden zwischenzeitlich Gespräche mit verschiedenen Herstellern geführt, um den Markt von modularen Toilettenanlagen zu erforschen. Es werden nun die Kosten für barrierefreie Anlagen und diverse Ausstattungsextras ermittelt, damit eine Kostenschätzung gegeben werden kann.

Das fertige Konzept mit stufenweisen Umsetzungsvorschlägen soll in der Stadtratssitzung am 29. November 2023 beraten werden.
 

Politischer Beschluss zum Vorhaben

Zuständigkeit in der Verwaltung/Kontakt
Dezernat III - Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen
   Amt für Wirtschaft und Liegenschaften (80)
      Abteilung Finanzen, Gebäudeverwaltung, Messen und Märkte, Zentrale Dienste
      amt-fuer-wirtschaft-und-liegenschaftenstadt.mainzde 

Toilettenanlage am Münsterplatz Landeshauptstadt Mainz
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