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Das Münzkabinett der kurfürstlichen Universität Mainz 1784-1804

550 Jahre Universität Mainz - Universitätsjubiläum 2027 - Ausstellung im Stadtarchiv Mainz vom 8. März bis 23. April 2027

goldene Medaille mit dem Bild eines Bischoffs
30-Dukaten-Medaille zur Erinnerung an die Wiederherstellung der Mainzer Universität 1784 mit dem Porträt des Mainzer Kurfürsten Erthal (Mk_261_D4)
goldene Medaille mit dem Bild eines Tempels
Rückseite der Medaille von August Friedrich Stieler mit der Darstellung eines Tempels als Symbol der Wissenschaften (Mk_261_D4)

"Ein soviel möglich vollständiges System der ganzen Münzwissenschaft"

1784 ließ Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal die Mainzer Universität grundlegend erneuern. Sie sollte „exzellent“ werden und nach Möglichkeit mit Göttingen, der führenden deutschen Universität, gleichziehen. Zur Reform gehörte auch die Gründung eines Münzkabinetts. Warum aber brauchte die Universität ein Münzkabinett? Wie gingen die Gründung und der Aufbau des Münzkabinetts praktisch vonstatten, nicht zuletzt, woher kamen die Münzen? Und welche Bedeutung hatte das Kabinett nicht nur für die universitäre Lehre und Forschung, sondern auch für die Gelehrtenwelt außerhalb von Mainz? Alle diese unbekannten Aspekte der Geschichte der alten Mainzer Universität werden in der Ausstellung thematisiert.

Bei der Ausstellung werden auch Stücke aus dem damaligen Bestand des Münzkabinetts präsentiert – von seltenen antiken Münzen über neuzeitliche Fälschungen bis hin zu prachtvollen, die Universitätsreform von 1784 feiernden Medaillen.

Eröffnung am 5. März 2027 im Stadtarchiv Mainz in der Rheinallee 3B

Ausstellung vom 8. März bis 23. April 2027 

Öffnungszeiten: Mo-Mi 10 Uhr bis 17 Uhr, Do und Fr 10 Uhr bis 13 Uhr. 

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