Mobilstationen in Mainz
Die neuen Mobilstationen in Mainz bringen verschiedene Mobilitätsangebote an einem Ort zusammen und machen den Wechsel zwischen ihnen einfach und bequem. So wird nachhaltige Mobilität im Alltag greifbarer und leichter nutzbar.
Die Landeshauptstadt Mainz setzt ein starkes Zeichen für klimafreundliche und flexible Mobilität: Seit kurzem stehen an vier zentralen Standorten neue Mobilstationen. Sie verbinden verschiedene Verkehrsmittel wie z.B. Bus, Bahn, Carsharing, das Fahrradvermietsystem meinRad als auch E‑Scooter – alles an einem Ort. Mobilstationen sind klar gekennzeichnete Verknüpfungspunkte im öffentlichen Raum. Je nach Standort finden sich dort verschiedene Verkehrsmittel und Mobilitätsangebote.
„Viele Menschen in Mainz sind heute schon ganz selbstverständlich mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs und kombinieren diese je nach Wegstrecke. Mit den Mobilstationen greifen wir diese Entwicklung gezielt auf und unterstützen dort, wo es im Alltag besonders relevant ist. So wird das Zusammenspiel der verschiedenen Angebote weiter gestärkt und verlässlicher“, erklärt Janina Steinkrüger, Dezernentin für Mobilität.
Die Mobilstationen erleichtern den Alltag durch:
- Sichtbarkeit: Angebote schneller finden, auch durch zusätzliche digitale Informationen zu den Services (per QR-Code)
- Flexibilität: Einfach zwischen Rad, Auto und Bahn wechseln
- Ordnung: Feste Plätze für Sharing-Angebote entlasten die Gehwege und schaffen kurze Wege zwischen den Verkehrsangeboten
- Klimaschutz: Für klimafreundliche Mobilität in Mainz
Die ersten Mobilstationen befinden sich am Römischen Theater, in der Heugasse, der Holzstraße und Bonifaziusstraße.
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe bestehend aus Stadtverwaltung und Mainzer Mobilität entwickelte das Konzept und das Design. Die drei Meter hohe Stele in azurblau ist Orientierungspunkt und zeigt auf einen Blick, welche Angebote vor Ort verfügbar sind.
An jeder Mobilstation findet sich zusätzlich ein individueller QR-Code, bei dem der Mobilitätsplaner der Mainzer Mobilität hinterlegt ist - mit Stationsübersicht auf der Karte und direkter Navigation zu den einzelnen Angeboten.
„Unser Leistungsversprechen an den Mobilitätsstationen ist eindeutig: hier wächst Mobilität zusammen. Klassischer ÖPNV und smarte Sharing-Angebote. Aber auch E-Mobilität und weitere Serviceoptionen. Es ist uns gelungen, die Stelen gut sichtbar in den bestehenden Stadtraum zu integrieren. Das Design ist robust und dennoch filigran“, ergänzt Florian Wiesemann, Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft.