Vandalismus an städtischen Bäumen entlang der Militärstraße
Entlang der Militärstraße sind innerhalb weniger Tage drei städtische Bäume erheblich beschädigt worden. Betroffen sind zwei jüngere Spitzahorne sowie eine ältere Pappel.
Die beiden Spitzahorne wurden offenbar mit schwerem Gerät umgedrückt. Aufgrund der vorhandenen Fahrspuren und der Schadensbilder ist davon auszugehen, dass die Bäume durch ein großes Fahrzeug oder eine Arbeitsmaschine angefahren wurden. Die Stammumfänge der beiden Bäume betragen etwa 50 beziehungsweise 65 Zentimeter und wurden vor rund zehn bis zwanzig Jahren gepflanzt.
An einer älteren, hohen Pappel wurde zudem in etwa zwei Metern Höhe die Rinde auf einer Fläche von rund 50 Zentimetern Durchmesser erheblich beschädigt. Aufgrund der Höhe der Schadstelle sowie der vorhandenen Schleifspuren ist auch hier ein Zusammenhang mit dem Einsatz eines größeren Fahrzeugs oder einer Maschine wahrscheinlich.
Die Schäden an den beiden Spitzahornen wurden am 17. und 18. September 2026 festgestellt. Der zweite Schaden war zum Zeitpunkt der Feststellung noch frisch und war somit innerhalb eines Zeitraums von weniger als 20 Stunden entstanden. Die Beschädigung der Pappel wurde am 21. September 2026 festgestellt und dürfte zwischen Freitag und Montagmorgen entstanden sein.
„Was mich besonders schockiert, ist, dass nach derzeitiger Einschätzung die Schadensbilder bei allen drei Bäumen für einen gezielten oder zumindest nicht versehentlichen Einsatz von schwerem Gerät sprechen“, so Umweltdezernentin Janina Steinkrüger. „Die zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden setzen unsere Bäume unter erheblichen Stress. Und dann gibt es Menschen, die ohne ersichtlichen Grund mutwillig Bäume beschädigen – das macht mich fassungslos.“
Nicht nur der ökologische Verlust ist groß, sondern auch der vorläufig geschätzte finanzielle Schaden am städtischen Eigentum beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Nicht nur deshalb hofft die Dezernentin, dass Passant:innen Hinweise auf die Täter:innen geben können. Die Verwaltung bittet um sachdienliche Hinweise am Grüntelefon 06131/12 33 25 oder per E-Mail an umweltplanungstadt.mainzde