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Ideenwettbewerb "Wohnquartier Hechtsheimer Höhe"

1.Preis - Hechtsheimer Höhe - Blick von Südosten
1.Preis - Hechtsheimer Höhe - Blick von Südosten

Die Landeshauptstadt Mainz zählt zu den wachsenden Städten in Deutschland und zieht als bedeutender Hochschul- und Medienstandort viele Studierende und junge Berufstätige an.

Diese Anziehungskraft verursacht eine hohe Nachfrage an Wohnraum. Die im Mainzer Stadtgebiet noch vorhandenen Potenziale zur Nachverdichtung im Bestand und zur Aktivierung von Gebäudeleerständen sowie die Umnutzung von nicht mehr genutzten Militär- oder Brachflächen reichen mittelfristig zur Deckung dieses hohen Wohnungsbedarfes nicht aus.

Daher muss die Landeshauptstadt Mainz bestrebt sein, auch über die Heranziehung der genannten innerstädtischen Flächenpotenziale hinaus weitere neue Wohnbauflächen zu generieren. Aus diesem Grund rücken auch Flächen in den planerischen Fokus, die bislang im Flächennutzungsplan noch nicht explizit als Siedlungserweiterungsflächen ausgewiesen sind.
Zu diesen Flächen zählt eine im Stadtteil Mainz- Hechtsheim am östlichen Rand des Wohngebiets "Großberghöhe" gelegenes Areal, welches im Zuge des damaligen Wettbewerbsverfahrens "Großberghöhe (1976/1977)" nicht für eine Bebauung herangezogen wurde. Ursächlich hierfür war die Einhaltung des erforderlichen Sprengschutzabstandes zum Abbaugebiet der "Portland Zementwerke" im Steinbruch "Laubenheim".

Diese Einschränkung der damaligen baulichen Entwicklung ist mittlerweile mit der Aufgabe des Kalksteinabbaus im Steinbruch nicht mehr gegeben. Der Bereich steht daher für eine städtebaulich sinnvolle Arrondierung des Siedlungskörpers mit Wohnbauflächen zur Verfügung und wurde in das im Jahr 2015 veröffentlichte Stadtmodell "Die Stadt wächst: Wohnraum für Mainz" aufgenommen.

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